Warum einen Weinschrank?

Wie finde ich für mich die beste Lösung?

von Markus Bommer

Ach, wie schön war es vor 60 Jahren und mehr als man Häuser mit einem stattlichen Naturkeller hatte. Da musste man sich bei der Weinlagerung keine Gedanken über zu hohe Temperaturen und zu wenig Luftfeuchtigkeit machen. Die Keller waren meist zwischen 10 und 14 Grad und hatten meistens 60% und mehr an Luftfeuchtigkeit. Waschküche und Tageslicht war kein Thema. Die perfekte Umgebung für den Wein!

Leider kamen dann in den 60er und 70er Jahren die Blockbauten auf. Man hatte ein Kellerabteil mit ein paar Holzzäunen. Und die Waschküche roch man bis dorthin. Der Heizkeller war der Nachbar des Weinkellers. Man hatte nicht nur mit viel zu hohen Temperaturen zu kämpfen, auch die Geruchsarmee war zu stark für eine langfristige Lagerung. Eine längerfristige Weinlagerung ohne Schaden für den Wein, war so ausgeschlossen.

Aber muss ich den Wein überhaupt langfristig lagern? Jein!

Markus Bommer

Es gibt die jungen, trinkfertigen Weine, die keiner Lagerung bedürfen. Diese können sehr viel Spass machen und sind auch meistens in einem moderaten Preisgefüge. Dann gibt es aber eben die Langstreckenläufer, Weine die immer besser und komplexer werden. Weine, die man 5, 10 und mehr Jahre auf die Seite legen muss, um das Höchstmaß an Genuss zu erfahren. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Möglichkeit

Man kauft diese Weine schon gereift ein, dann hat man aber folgende Minuspunkte:

  • Meistens überteuert, da der Wein ja schon jemand auf die Seite gelegt hat.
  • Ich weiß nicht wie der Wein vorher gelagert wurde.
  • Vielfach Beschädigung der Etkette.
  • Und das schlimmste: Es wird sehr viel Wein gefälscht!

2. Möglichkeit

Man investiert in einen Weinschrank und habe folgende Pluspunkte:

  • Einkauf der Weine direkt beim Winzer oder Weinhändler nach Abfüllung oder in der Subskription.
  • Die Weine steigern ihren Wert durch die perfekte Lagerung.
  • Sie haben immer und überall auch nach einem Umzug den perfekten Weinkeller dabei.
  • Die Weine entfalten ihre Perfektion.

Der Weinklimaschrank ist nicht Luxus, Luxus ist es die Weine schlecht zu lagern

Markus Bommer

1975 wurden die ersten Weinschränke konzipiert, die genau die Vorteile eines Naturkellers reproduzieren.

  • Dunkelheit
  • Konstante 12° Grad Lagertemperatur
  • Minimum 50 – 70% Luftfeuchtigkeit
  • Vibrationsarm
  • Kontinuierliche Frischluftzufuhr 

Heute ist die Auswahl aber so riesig, dass die Chance sehr groß ist ohne Beratung den falschen Schrank zu kaufen. Das fängt schon alleine bei der Kühltechnik an: Kompressor, Absorber oder doch Thermo-Elektrisch (Peltier)?

Um den richtigen Schrank für sich selber zu finden, sollte man sich selber 5 Fragen beantworten. 

Lagern oder Trinkbereit?

Mit dieser Frage finden wir heraus was es für eine Technik sein soll. Der Lagerschrank ist für alle Weinarten, auch Portwein und Champagner, gemacht. Er hält nicht nur die Lagertemperatur von 12 Grad konstant, sondern achtet auch auf die Luftfeuchtigkeit, Frischluft (Kohlenfilter) und vibrationsarmer Betrieb. Der Schrank mit unterschiedlichen Temperaturzonen hält die Weine trinkbereit.

Wie viele Flaschen?

Mit dieser Frage bestimmen wir die Größe des Schrankes. Aufgepasst: Die Flaschenzahl entspricht immer der normalen Bordeauxgrösse (nicht Langhals, Übersee, Magnum usw.)

Wo steht der Schrank?

Mit dieser Frage können wir das Aussehen des Schrankes bestimmen. Wenn er im Wohnbereich stehen sollte, müsste es aus ästhetischen Gründen vermutlich eine Glastür sein. Wenn er im Keller steht reicht meistens eine volle Türe. Die Glastür hat zwar einen UV-Filter… aber trotzdem ist dies nicht ganz so schützend vor Sonnenlicht wie eine volle Türe.

Handling

Soll es sofort auf jede Flasche einzelnen Zugriff geben (Gleitregale) haben oder darf es auch Wein aufeinander sein? Mit Gleitregalen haben wir sofortigen Zugriff auf jede Flasche, kostet aber mehr und wir verlieren an Flaschenkapazität. Mit den Lageregalen stapeln wir die Flaschen aufeinander und wir haben mehr Kapazität. 

Budget

Keine unwichtige Frage. Es gibt auch heute noch keinen Weinschrank für 300 Flaschen für 500€. Alleine der Unterschied ob Gleitregale der fixe Regale kann mehrere hundert Euro ausmachen.

Gehen Sie zu einem Experten mit diesen 5 Fragen. Er wird für Sie das richtige Modell finden. Und vor allem ist er auch noch nach dem Kauf für Sie da!

Bildergalerie Weinschrank-Projekte von THE WINECONSULT

Bio

Markus Bommer, Selbstständig, Geburtsdatum 6. Mai 1963.
Schon in den frühen Jahren habe ich den Genuss zu Wein gefunden. Als andere mit 20 Jahren Bier tranken, habe ich mich bereits dem Hobby Wein gewidmet. Bei meinen ersten Ferienreisen durfte ich mit dem Handel von Wein Geld verdienen! Indem ich auf dem Weg in die Camargue bei Chateauneuf du Pape immer ein paar Flaschen für meine Verwandte und Freunde einlud und diese an sie verkaufte. EuroCave Weinschränke Schweiz war dann schlussendlich die erste Station, wo ich die verschiedenen Techniken und Ausführungen von Weinschränken kennen lernen durfte. 2004 habe ich mit 3 Kollegen die erste Frühjahrsweinmesse in Zürich aufgebaut. Die WEIN 04 war dann auch zugleich mein Sprungbrett in die Selbstständigkeit und das Thema Wein, dass mich nie mehr losgelassen hat. Dies ist heute meine Passion. Weinschränke und alles was mit der Weinlagerung zu tun hat ist meine Berufung. Mit der Gründung der Firma The Wineconsult ist mein letzter Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

THE WINECONSULT

Markus Bommer

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InnoConsult IC AG
Blattenstrasse 12a
9052 Niederteufen
www.thewineconsult.eu

Markus Bommer

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